Internationales Trainingscamp in Berlin: Erfahrungsbericht von Ben Lukas
Erstellt von Judo am 02.01.2026
Liebe HT16 Judokas,
vom 27. bis 29. Dezember war ich noch auf einem internationalen Trainingslager in Berlin. Mit etwa 500 Kämpfern aus verschiedenen Nationen war die Matte ziemlich voll. Es waren Kämpfer aus Polen, Tschechien, Belgien, Holland, Ukraine, und sogar Griechenland dort, in einer riesigen Halle im Sportforum Berlin. Es gab zweimal pro Tag Training, wobei ich am ersten und letzten Tag nur eine Einheit mitgemacht habe. Die Einheiten waren so aufgebaut, dass man sich selbstständig aufwärmt, einen Partner sucht und sich seine Kämpfe selbst organisiert. Zuerst war ich ein bisschen nervös und eingeschüchtert doch mit der Zeit konnte ich mich immer mehr durchsetzen
und die Nervosität verschwand. Ich musste mich manchmal auch echt zusammenreißen, wenn ich müde war, Muskelkater hatte oder im letzten Kampf nicht meine Leistung gebracht habe. Mein Ziel war es, mich bei dem Trainingslager selbst zu reflektieren und zu verbessern. Dabei hat mir mein Trainer Mark ungemein geholfen, denn er war bei fast jedem meiner Kämpfe am Mattenrand und hat mir viel Feedback gegeben. So konnte ich mich in den paar Tagen gut weiterentwickeln und habe viel neues gelernt.
Untergebracht war ich im A&O Hostel. Zufälligerweise bekam ich dort die Suite von Stefan Kretschmar, einem sehr bekannten Handballspieler, ganz für mich allein. Dort waren unterschriebene Poster, ein signierter Handball, sowie seine Sportsachen. In dieser Suite, gab es sogar ein kleines Wohnzimmer und eine Sauna. Abseits von Zimmer und Training war ich auch noch auf
Sightseeing-Tour und habe mir viele verschiedene Sehenswürdigkeitenangesehen.Ich bin meinem Trainer Mark sehr dankbar für seine Unterstützung und die Betreuung.
Allen HT16 Judokas wünsche ich einen guten Start ins neue sportliche Jahr 2026!
Ben Lukas Hütköper